E-Learning

Seit 2004 werden am Seminar für Filmwissenschaft alle Lehrveranstaltungen durch die Internet-Lernplattform OLAT unterstützt. Zusätzlich wurden für einzelne Module spezifische (Selbst-)Lernprogramme konzipiert. Im Sinne des Blended Learning werden Vertiefungs- und Übungsinhalte online angeboten: Filmausschnitte, weiterführender Stoff, Selbsttests und Diskussionsforen. Möglichkeiten der ergänzenden Online-Angebote sind vielfältig. Sie fördern die selbständige Einübung der in den Präsenz-Veranstaltungen erworbenen Kompetenzen und dienen vorab:

  • der Repetition des im Präsenzunterricht vermittelten Wissens;
  • der systematischen Vertiefung der Kenntnisse durch zusätzliche Beispiele;
  • der gemeinsamen Erarbeitung und Diskussion von Inhalten in Form von Glossaren, Zusammenfassungen etc.;
  • der Schulung der Wahrnehmung von Bild und Ton, indem gezeigte Filmausschnitte wiederholt visioniert und zuhause nochmals im Hinblick auf verschiedene Parameter analysiert werden können;
  • dem Einüben von unterschiedlichen Textsorten (Definition, Rezension, Diskussionsbeitrag, Zusammenfassung, Protokoll etc.).

Der Vorteil von solchen Learning-Content-Management-Systemen (LCMS) liegt zudem im effizienten Austausch von Dokumenten und in der einfach handhabbaren und dialogischen Vor- und Nachbereitung von Präsenzsitzungen.

Projekt Filmanalyse

Das E-Learning-Projekt «Filmanalyse» ist als begleitende Massnahme zum zweisemestrigen Seminar «Einführung in die Filmanalyse» konzipiert, das Bestandteil des Moduls «Einführung in die Methoden der Filmwissenschaft» ist. Der Kurs vermittelt in dichter Form Grundlagen der Filmwissenschaft.
Mittels zusätzlicher Informationen, weiterer Filmausschnitte und vor allem interaktiver Übungsmaterialien erhalten die Studierenden die Möglichkeit zur vertieften und dialogischen Auseinandersetzung mit dem Stoff. Einerseits wird das Angebot begleitend zur Lehrveranstaltung genutzt, um die Studierenden mit den Inhalten und dem Vorgehen vertraut zu machen und um einzelne Themenblöcke durch Übungen zu validieren. Die Plattform dient auch zur selbständigen Vorbereitung auf die schriftliche Abschlussarbeit «Sequenzanalyse» und die Prüfung des Moduls «Einführung in die Methoden der Filmwissenschaft». Andererseits soll der E-Learning-Kurs Studierenden, die das Modul bereits besucht haben, flexibel zur eigenständigen Repetition des Stoffs der Filmanalyse zur Verfügung stehen.

Das Angebot wurde von der Philosophischen Fakultät als eines der 30 interessantesten E-Learning-Projekte («Best Practice») ausgewählt.

Weitere Angebote

Selbststudium/Filmliste: Hier können Sie sich zur Vorbereitung auf die Prüfung des Pflichtmoduls «Einführung in die Methoden der Filmwissenschaft» einen Überblick über alle Filme der Filmliste verschaffen. Zudem führen kurze Übersichtstexte in die jeweiligen filmhistorischen Kategorien ein.

«Vorlesung: Methoden der Filmwissenschaft» (Campuskurs): Begleitmaterial und zusätzliche Übungsmöglichkeiten zu verschiedenen Themen: Recherche, Zitieren, wissenschaftliches Lesen.

Selbststudium Filmgeschichte: Auf dieser Plattform finden Sie Texte, Filmausschnitte, Übungsaufgaben und weitere nützliche Informationen zu diversen Themen rund um die Stummfilm- und frühe Tonfilmzeit. Das Programm versteht sich als Ergänzung zum ersten Teil der Überblicksvorlesung «Filmgeschichte» und richtet sich an interessierte Studierende, die ihre in der Vorlesung erworbenen Kenntnisse eigenständig vertiefen, Wissenslücken füllen oder sich vertieft auf Prüfungen vorbereiten möchten. Es bietet zudem eine erste Anlaufstelle für die eingehendere Beschäftigung mit früher Filmgeschichte im Rahmen von Seminararbeiten.

Das filmhistorische Angebot gliedert sich in vier grosse filmhistorische Perioden:

  • Das frühe Kino (ca. 1895–1907)
  • Das Kino der zweiten Epoche (ca. 1908–1918)
  • Die klassische Stummfilmzeit (ca. 1919–1929)
  • Die Etablierung des Tonfilms (ca. 1928–1933)