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Publikationen in der Reihe der «Zürcher Filmstudien»
Publikationen von Mitarbeitenden des Seminars

 

Publikationen ausserhalb der Reihe der «Zürcher Filmstudien»

Jörg Schweinitz: Film and Stereotype: A Challenge for Cinema and Theory. New York: Columbia University Press, 2011.


Since the early days of film, critics and theorists have contested the value of formula, cliché, conventional imagery, and recurring narrative patterns of reduced complexity in cinema. Whether it's the high-noon showdown or the last-minute rescue, a lonely woman standing in the window or two lovers saying goodbye in the rain, many films rely on scenes of stereotype, and audiences have come to expect them. Outlining a comprehensive theory of film stereotype, a device as functionally important as it is problematic to a film's narrative, Jörg Schweinitz constructs a fascinating though overlooked critical history from the 1920s to today. Drawing on theories of stereotype in linguistics, literary analysis, art history, and psychology, Schweinitz identifies the major facets of film stereotype and articulates the positions of theorists in response to the challenges posed by stereotype. He reviews the writing of Susan Sontag, Roland Barthes, Theodor W. Adorno, Rudolf Arnheim, Robert Musil, Béla Balázs, Hugo Münsterberg, and Edgar Morin, and he revives the work of less-prominent writers, such as René Fülöp-Miller and Gilbert Cohen-Séat, tracing the evolution of the discourse into a postmodern celebration of the device. (mehr...)

 
     

Thomas Christen, Robert Blanchet (Hg.) New Hollywood bis Dogma 95: Einführung in die Filmgeschichte, Band 3 Marburg: Schüren, 2008 517 S., 564 Abb.

Anhand ausgewählter Gebiete vermittelt New Hollywood bis Dogma 95 einen anschaulichen und kompakten Überblick über die wichtigsten Filmströmungen und Entwicklungen der letzten vierzig Jahre. Angefangen mit den Erneuerungsbewegungen nach 1968 reicht das Spektrum vom politischen Kino in Europa und Lateinamerika über die fremde und zugleich faszinierende Welt des afrikanischen Films bis hin zum Hongkong-Action-Kino und den bunten Tanzspektakeln aus Bollywood. Die Aufsätze geben dabei nicht nur einen Überblick über die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, technologischen und kulturellen Hintergründe der verschiedenen Stilrichtungen, sondern versuchen vor allem auch deren ästhetische Merkmale greifbar zu machen. Unabhängig vom historischen Interesse eignet sich das Buch dadurch auch hervorragend als Nachschlagewerk und Einstiegslektüre zu aktuellen Forschungsthemen in der Filmtheorie. Zu jedem Gebiet wird mindestens ein Filmbeispiel ausführlicher vorgestellt. Ergänzend dazu gibt es Hinweise auf weitere relevante Filme zum Thema (inklusive Bezugsquellen) und eine Bibliographie mit weiterführender Literatur. Das Buch richtet sich an Lehrende und Lernende, Film- und Medienwissenschaftler sowie an eine breite, an Film und Kino interessierte Leserschaft.
FIWI-Studierende können das Buch über das Sekretariat zu einem Sonderpreis von 48 CHF beziehen.

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Mehr Informationen auf der wBegleit-Home-Page von Schüren.

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Alain Boillat, Philipp Brunner, Barbara Flückiger (Hg.): RESEAU/NETZWERK CINEMA CH KINO CH / CINÉMA CH. Rezeption, Ästhetik, Geschichte / Réception, esthétique, histoire. Marburg: Schüren, 2008. 320 S.

Mit rund zwanzig Beiträgen ist Kino CH. Rezeption, Ästhetik, Geschichte zugleich Panorama und Bilanz aktueller filmwissenschaftlicher Forschung über das einheimische Kino. Filme aus Vergangenheit und Gegenwart werden sowohl in narrativer als auch ästhetischer Hinsicht untersucht, sowohl in Produktions- als auch Rezeptionskontexte gestellt: Die Bandbreite reicht von den Spielfilmen eines Alain Tanner, Thomas Imbach oder Lionel Baier zu Dokumentarfilmen wie Katzenball oder Nicolas Bouvier, 22 Hospital Street, vom politischen Film zum Tanzvideo (Magnin/Bourgeaud), vom Auftrags- über den Lehr- zum Experimentalfilm (Fischli/Weiss). Dabei wird stets auch danach gefragt, welchen Beitrag das Schweizer Kino im internationalen Diskurs leistet, und umgekehrt, inwieweit es durch jenen Diskurs geprägt ist. So gelingt es den Beiträgen, auf der Grundlage unveröffentlichter Quellen (Interviews, Umfragen, Fachpresse, Archive), in Publikumsbefragungen und historiografischen Ansätzen, Neuland zu beschreiten und so das Terrain des Schweizer Filmschaffens neu zu erkunden.

Weitere Informationen auf der wHomepage des Netzwerk CH.

 

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Stand: 07.09.2011