Voraussetzungen

Studierende der Filmwissenschaft sollten Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten und Begeisterung für den Film in seinen zahlreichen Erscheinungs- und Aufführungsformen vom Kino bis zu den neuen Medien mitbringen. Sie sollten Freude daran haben, möglichst viele und unterschiedliche Filme kennenzulernen und neu zu entdecken, um sich eine reiche Kenntnis des Gegenstands anzueignen. Dazu gehören Filme aller Gattungen (vom Spielfilm bis zum Dokumentarfilm), Genres (vom Western bis zum Melodrama), Arten (von der Avantgarde bis zum populären Film), medialer Formate (von der Fernsehserie bis zur Videokunst), Epochen der Filmgeschichte (vom frühen bis zum zeitgenössischen Kino) und aller Länder der Welt.

Studierende sollten Lust haben, einen Blick für die ästhetische und narrative Gestaltung von Filmen zu entwickeln. Zudem sollten sie sich für politische, gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Kontexte interessieren, in denen Filme entstehen und gesehen werden. 

Darüber hinaus wird erwartet, dass Studierende

  • in der Lage sind, theoretische Texte (auch in englischer und möglichst auch in französischer Originalsprache) zu lesen;
  • sich darauf einstellen, dass die Visionierung von Filmen (in Originalversion, ggf. mit Untertiteln) ein grundlegender Bestandteil der Seminare und Vorlesungen ist;
  • die Bereitschaft mitbringen, sich die theoretischen Texte und die visionierten Filme eigenständig zu erarbeiten und sich in den Lehrveranstaltungen aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

Studierende der Filmwissenschaft sollten die Gelegenheit nutzen, während ihres Studiums

  • auf Filmfestivals im In- und Ausland zu reisen;
  • Praktika bei Festivals, Kinos, Fernsehsendern, Filmverleihen, Produktionsfirmen zu absolvieren;
  • oft ins Kino zu gehen oder anderswo Filme zu schauen.